Arbeitsgruppe Direktsaat

Gründung einer Arbeitsgruppe Direktsaat

Geschätzte Freunde der fruchtbaren Erde!

Hiermit möchten wir euch zu einer Arbeitsgruppe Direktsaat einladen. Die Wassererosion der letzten Zeit und die Hochwasserereignisse im Land zeigen uns, dass es dringend notwendig ist, in der Direktsaat Erfahrungen zu sammeln und uns drüber regelmäßig auszutauschen.

Ziel: Sammlung von Erfahrungswerten bezüglich Direktsaat und der Austausch unter den Bauern. Gemeinsam lernen wir viel schneller!

Vorgangsweise: Möglichst viele Ackerbauern sollten kleine Versuchsflächen mit Direktsaat anlegen. Die Erfahrungen daraus möchten wir bündeln und verteilen. Wir treffen uns mehrmals pro Jahr digital und präsent auf den Feldern zum Austausch.

Letztendlich soll daraus in wenigen Jahren ein Maßnahmenkatalog Direktsaat entstehen.

Ich beschäftige mich seit 2004 mit der Bio-Direktsaat und bin überzeugt, dass wir mit dieser Art der Landbewirtschaftung die „natürlichen Lebensfunktionen der Erde“ wiederherstellen können.

Vor allem liegt mir die erosionsfreie Mais-, Soja- und Sonnenblumenproduktion in Hanglagen am Herz.

Teilnahme: Wer mitmachen will, sendet unter dem Betreff “Arbeitsgruppe Direktsaat” bitte Name und Adresse in das Anmeldeformular.

Dann bekommt ihr Infos zu den kommenden Veranstaltungen zugesandt. Wir möchten noch im Sommer 2024 beginnen.

Ich freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Herzlichen Gruß, Franz Brunner

 

Video von Franz Brunner, 28/5/2024:  Direktsaat in Winterwicke 

Gedanken zur Direktsaat

Die Direktsaat ist entstanden, um die Vorteile der natürlichen Bodenbeschattung und permanenten Durchwurzelung zu nutzen und um Erosion zu verhindern.

Schon seit 2006 versucht Franz Brunner auf seinen Flächen ein Bio-Direktsaat-System zu entwickeln. Im Laufe der Zeit hat sich bei ihm, aber auch bei zahlreichen weiteren Betrieben gezeigt, dass die Direktsaat nur funktioniert, wenn man das ganze System betrachtet und nicht nur die Maschine austauscht. Erst wenn der Boden in einem ausgeglichenen Zustand ist, wenn das Porenvolumen, die Bodenchemie und die Bodenbiologie halbwegs funktionieren, macht auch eine Direktsaat Sinn. Andernfalls kommt es oft zu Sauerstoffmangel, Nährstoffungleichgewichten oder anderen Problemen.

“Für uns ist die Direktsaat ein Ziel und die logische Weiterentwicklung am Weg der Reduzierung der Bodenbearbeitung.” 

Ansprechperson bei der HUMUS Bewegung:
Franz Brunner, +43 664 5483683, franz.brunner@humusbewegung.at

Weaving-Direktsaatmaschine bei der Feldvorführung in Oberndorf im März 2024

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